Presse

In der Onlineausgabe des Höchster Kreisblatts
ist über unseren Verein zu lesen:

RainbowSingers feiern zehnten Geburtstag
http://www.kreisblatt.de/lokales/main-taunus-kreis/Rainbow-Singers-feiern-zehnten-Geburtstag;art676,3136262


 



„Er hat uns gezeigt, was Musik bewegen kann“
NACHRUF
Günter Werner kam auf besonderem Weg zur Chorvereinigung Fischbach,
jetzt musste er für immer gehen

von FRANK WEINER
auszugsweise zitiert aus dem Höchster Kreisblatt – Kelkheim vom 06.11.2020:


Dudelsack-Klänge bei der Trauerfeier
Es sind die Geschichten wie diese, die Vorsitzende Gudrun Kalig bewegen. Denn Chorleiter Werner ist am 17. Oktober im Alter von 75 Jahren gestorben. Auch zur Trauerfeier weiß Kalig noch Bewegendes zu erzählen. Zu Günter Werners Netzwerk zählte die älteste Dudelsackband Deutschlands, „The  Clan Pipers Frankfurt and District Pipe Band“. Deren  Vorsitzender, Pipe Major Thomas Wandt, hat den Weggefährten mit einem seiner Lieblingsstücke am Dudelsack, „Amazing Grace“ am Grab verabschiedet. „Ich denke, es war eine wunderbare Geste für einen allseits geschätzten Menschen, dem die Musik Lebensinhalt war“, betont Kalig.
Die Clan Pipers hätten auch im Frühjahr spielen sollen, als Werner seinen 75. Geburtstag und 40 Jahre Chorleitungen feiern wollte. Doch das fiel wegen Corona aus, und sollte 2021 nachgeholt werden. Werner durfte es nicht mehr erleben. Obwohl er schon gesundheitlich angeschlagen gewesen sei, habe ihm vor allem die Musik aber weitere Kraft fürs Leben gegeben, weiß Kalig. Und dabei spielten die Fischbacher eine wichtige Rolle.
Dabei begann die junge Freundschaft per Zufall.
Zum 10. Geburtstag der „Rainbow Singers“ 2018 wurde ein Gospelchor als Gast gesucht. Die Fischbacher stießen auf die „Injoy Singers“ aus Usingen, die von Günter Werner geleitet wurden. Doch auch hier war ein Wechsel angedacht – und so landete der Musikmacher aus Wehrheim im Main-Taunus-Kreis.

In beiden Gruppen „Maßstäbe gesetzt“
Das ist genau drei Jahre her. Seitdem haben die beiden Gruppen der Chorvereinigung viel mit ihrem Dirigenten erlebt. „Die Freude an der Musik hat er unheimlich gut rübergebracht“, hebt Kalig hervor.
In Amberg/Oberpfalz war Werner in eine musikalische Familie hineingeboren und wollte später Musik studieren. Doch nach dem Willen der Eltern sollte er etwas „Gescheites“ lernen, wurde Diplom-Verwaltungswirt. Seit 1951 stand er als „Musikus“ auf den Bühnen, später in ganz Deutschland und Europa als Musiker, Entertainer, Moderator und Choreograph. Er hat mit der Band „Take Five“ europaweit sehr viele Künstler begleitet. Später gründete er eine private Musikschule, die staatlich anerkannt wurde. Die Chorleiterschule des Konservatoriums Frankfurt besuchte er und war bis zu seinem Tod ununterbrochen  als Chorleiter tätig.